württemberg
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Kleine Geschichte über unser schönes Württemberg
 
Namensgebung: Von Sprachforschern wird neuerdings eine Herleitung aus der erschlossenen römisch-keltischen Bezeichnung Wirodunum (-dunum = „Festung“) angenommen, die zunächst zu Wirten verkürzt und später verdeutlichend um -berg ergänzt wurde. Gestützt wird diese These durch eine Reihe weiterer, mutmaßlich keltischer Ortsbezeichnungen im Umkreis von Cannstatt. Die Herkunft des Namens galt schon im Mittelalter als rätselhaft, und mehrere volksetymologische Erklärungen als „wird ein Berg“ oder „Wirt am Berg“ entstammen wohl der Sage.
 
Das Haus Württemberg trat erstmals in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts auf. Erster urkundlich benannter Vertreter ist 1081 Konrad I., der vermutlich auch der Erbauer der Burg Wirtemberg war.
 
Eine Feste mit drei Ringmauern, umfangreichen Stallungen und mehreren Nebengebäuden, einem schönen Innenhof und einem stattlichen Herrenhaus“, so präsentierte sich das Bauwerk aus dem Jahr 1080, dessen Burgkapelle am 7. Februar 1083 von Bischof Adelbert von Worms geweiht wurde. Dieses Datum hat sich auf einem Stein erhalten der heute in der Grabkapelle auf dem Württemberg zu sehen ist.
 
           
1311 wird die Burg Wirtemberg zum ersten Mal von den benachbarten Reichsstädten unter Kaiser Heinrich VII. zerstört.
Nach der Zerstörung von 1311 wird die Burg wieder aufgebaut, allerdings kleiner als zuvor.
Die zweite Burg Wirtemberg wird 1519 ein Raub der Flammen, als unter dem Oberbefehl Herzog Wilhelms von Bayern der Städtebund fast ganz Württemberg besetzt.
Nach der Zerstörung 1519 ließ Herzog Ulrich von Württemberg das Stammschloss Württemberg ein drittes Mal aufbauen.
König Wilhelm I. lässt 1819 die mittlerweile zur Ruine zerfallene Burg abtragen.
Von 1820 bis 1824 lässt Wilhelm I. für seine verstorbene Ehefrau Königin Katharina anstelle der Burg ein Mausoleum (Grabkapelle auf dem Württemberg) durch Giovanni Salucci in klassizistischer Form erbauen.
Seit 1907 ist das Mausoleum für die Öffentlichkeit zugänglich.
 
Meilensteine
1135   Grafentitel, Ludwig I. Graf von Wirtemberg
1495   Graf Eberhard im Bart wird in Worms von Maximilian I. zum Herzog
          von Württemberg und Teck, sein Land zum Herzogtum erhoben.
1803   Reichsdeputations-Hauptschluss, Herzog Friedrich wird Kurfürst von
          Württemberg
1806   Württemberg wird Königreich, Friedrich König von Württemberg, Beitritt zum
          Rheinbund Napoleons
 
  
 
Könige
 
Friedrich, König von Württemberg 1806-1816
     Königin Charlotte Auguste Mathilde, gest. 1828
 
Wilhelm I., König von Württemberg 1816-1864
       Königin Katharina, gest. 1819
       Königin Pauline Therese Luise, gest. 1873
 
Karl, König von Württemberg 1864-1891
       Königin Olga, gest. 1892
 
Wilhelm II., König von Württemberg 1891-1918, gest. 1921
        Königin Charlotte, gest. 1946
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